Vorfertigung im Holzbau: Was sich für Bauzeit, Aufmaß und Montage ändert
Wenn ein Holzbau in der Werkstatt vorgefertigt und auf der Baustelle nur noch zusammengesetzt wird, verschieben sich viele Abläufe gegenüber einer klassischen Zimmerarbeit. Was das konkret für Bauherren, Aufmaß, Kran und die Schnittstellen zu anderen Gewerken bedeutet, zeigt dieser Überblick. Warum Vorfertigung den Ablauf grundlegend verändert Bei der Vorfertigung entstehen Wände, Decken und oft auch das Dach als Elemente, die in der Werkstatt unter kontrollierten Bedingungen hergestellt und erst danach auf die Baustelle transportiert werden. Auf der Baustelle geht es dann vor allem um Heben, Ausrichten und Sichern – weniger um das Erstellen der Bauteile selbst. Damit dieser Wechsel funktioniert, müssen Planung, Aufmaß und Vorarbeiten am Grundstück deutlich früher belastbar sein als bei einer Bauweise, die Stück für Stück auf dem Platz entsteht. Vom Aufmaß zum fertigen Bauteil Vorgefertigte Elemente werden nach festen Maßen produziert. Späte Änderungen an Fenstergrößen, Wandhöhen...